Vietnamesische Filmwoche

(ND). Vor 30 Jahren verließen die USA-Truppen das von Kriegen geschundene Vietnam. Auch Thomas Billhardt, einer der bekanntesten Bildreporter der DDR, ging. Seit 1967 hatte er mehrfach das Land bereist und mit seinen Fotos den Kriegsalltag in Magazinen und Zeitungen dargestellt. Begleitet von den zwei jungen Filmemachern Arek Gielnik und Dietmar Ratsch kehrte Billhardt im Jahr 2000 nach Hanoi zurück. Er suchte die Familie eines bei einem Bombenangriff getöteten Kindes, dessen Leiche er einst fotografiert hatte. Darüber berichtet der Film »Eislimonade für Hong Li«. Mit der Premiere am 8. Januar um 19.30 Uhr startet die Vietnamesische Filmwoche im Filmkunsthaus Babylon. Gezeigt wird dabei auch die in Hollywood produzierte Tragikomödie »Good Morning Vietnam« (9.1., 22.30 Uhr). Der 1987 in Vietnam entstandene Film »Das Mädchen auf dem Fluss« erzählt die Geschichte einer ehemaligen Prostituierten nach dem Krieg (14.1., 20 Uhr). »Das Ufer der Frauen ohne Männer« thematisiert die Zeit nach dem Krieg gegen die französischen Kolonialherren (11. Januar, 19 Uhr). Ebenfalls zu sehen der Streifen »Piloten im Pyjama«, für den die DEFA-Dokumentarfilmer Walter Heynowski und Gerhard Scheumann gefangene USA-Piloten interviewten (15.1., 20 Uhr). Als Premiere läuft »Das Netz des Himmels« über einen korrupten Bankdirektor (9. Januar, 20 Uhr). Regisseur Phi Tien Son absolvierte 1984 ein Studium als Kameramann an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. Darüber hinaus gibt es eine Diskussion mit Journalisten und Regisseur Günter Giesenfeld, dem Vorsitzenden der Fre...

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