Besucht uns!

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.
Irgendwie war es doch relativ übersichtlich bei der kollektiven Silvesterparty rund ums Brandenburger Tor. Eine Million Menschen böllerten in der Nacht der Nächte das neue Jahr herbei, immerhin 200000 weniger als vor einem Jahr. Lags daran, dass in diesem Jahr die Lichtshow an der Siegessäule wegen Geldmangels ausfiel, der Euro nicht mehr bombastisch begrüßt werden konnte oder einfach nur an der Kälte? Egal, die Tourismusbilanz des Jahres 2002 hätten ein paar Besucher mehr von außerhalb auch nicht gerettet. Die war schon längst im Keller. Hotels und Gaststätten klagten das ganze Jahr über geringere Umsätze, auch zu den Feiertagen blieben viele Betten leer. Und für dieses Jahr sind die Erwartungen der Branche mehr als gedämpft. Es wird erwartet, dass Berlin noch weniger Leuten als in diesem Jahr eine Reise wert ist. Während auf die Ausländer noch halbwegs Verlass ist, lassen uns ausgerechnet unsere Landsleute aus Thüringen, Hessen, Meck-Pomm hängen und tragen ihr Geld lieber auf die Bank als in die Hauptstadt. Von besonderer Verbundenheit zeugt das nicht gerade, und das in einer Zeit, da die Stadt die besuchsweise Solidarität besonders nötig hätte. Natürlich ist Berlin noch keine Weltstadt und der Hauptstadtboom reichlich abgeebbt, aber einiges haben wir auch im angebrochenen Jahr zu bieten. Schöne neue Hotels zum Beispiel, eines davon sogar mit einem Riesen-Aquarium ausgestattet, natürliche die Love-Parade, den Karneval der Kulturen. Und so klar, wie Silvester auf den 31. Dezember fällt, wird in Berlin wieder die größte Silvesterparty Deutschlands gefeiert. Vielleicht dann wieder mit einem Lichtspektakel an der Siegessäule. Als...

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