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Einige neue Erkenntnisse

Nach neuesten Erkenntnissen ist es möglich, daß der Täter, der am vorigen Mittwoch in Friedrichshain die 78jährige Frieda Gnabs und die 83 Jahre alte Helene Neumann ermordete und beraubte, eine Gehbehinderung hat. Die Tatwaffe, die im Rücken von Helene Neumann steckte, ist ein Filet- oder Schinkenmesser der Marke „Wilkinson“ – Modell „Marathon“ – mit einer Klingenlänge von 25 Zentimetern und einer Breite von 2,5 Zentimentern. Es hat einen schwarzen Kunststoffgriff.

Die vom Täter erbeutete Einkaufstasche der Frau Neumann ist aus schwarzem Nylon-^^ stoff, ca. 40 Zenti-^^m^x meter breit und 30 ^3S^f Zentimeter hoch, d^W^ hat zwei Henkel und JBHf x trägt den Schriftzug ^S^ „Rocher“ ?H Die Kriminalpoli-

JB zei fragt: Wer kann Kpr Angaben zu Messer und Tasche machen? Hinweise an alle Polizeidienststellen oder direkt an die 6.

Mordkommission, Telefon 78 10 71, App. 18 34 oder 18 35.

Wir sprachen mit Konrad Zehnpfenning, Leiter der Mordkommission.

Haben Sie Hinweise aus der Bevölkerung?

Über einhundert. Es gibt natürlich auch Anrufer, die vor einiger Zeit irgendwo einen Mann mit Augenklappe gesehen haben – was uns nicht unbedingt hilft.

Die Augenklappe ist das auffallendste Indiz.

An ihr kommen wir nicht vorbei, wobei offen ist, ob der Mörder eine echte Augenverletzung hat oder eine Narbe verbergen wollte.

Sind Sie sicher, daß das Messer bei beiden Morden verwendet wurde?

Ich will der kriminaltechnischen Untersuchung nicht vorgreifen, aber ich fresse einen Besen, wenn es nicht dasselbe Messer ist.

Warum hat er das Messer beim zweiten Raub aufgegeben?

Wahrscheinlich Panik. Geräusche vielleicht.

Gibt es Parallelen zu den beiden Morden?

Es gab einen ähnlichen Fall am 7. Dezember in Pankow.

Das Gespräch führte

JOCHEN GENERAL

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