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  • Brandenburg
  • Im Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur

Originales am Tag der Begegnung

(ADN). Ein „volles Haus“ der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße erhoffen sich die Veranstalter beim Tag der deutsch-sowjetischen Begegnungen am kommenden Sonnabend. Wie Vertreter der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft und die Leitung des Hauses am Montag auf einer Pressekonferenz mitteilten, werden das Staatsorchester und das Gesangs- und Tanzensemble der Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte auftreten.

Informationsstände, Briefmarkenschau, Buchverkauf, Souvenirs und original russische Küche erwarten die Besucher. Sowjetische Kinder aus Wünsdorf und Karlshorst werden mit deutschen Kin-

dern basteln und malen. Zu einem Rund-Tisch-Gespräch über die Lage in der UdSSR werden unter anderem Prof. Ilja Kremer aus Moskau, Gesandter Maximitschew von der sowjetischen Botschaft in Bonn und der Vorsteher der Tegeler Gemeinde der russisch-orthodoxen Kirche, Erzpriester Baschkirow, erwartet. Das ganztägige Programm beginnt um 10 Uhr.

„Die neue Situation in unseren beiden Ländern erfordert auch neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der erneuerten Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft und dem sich wandelnden Verband der sowjetischen Freundschaftsgesellschaften“ .sagte der Direktor des Hauses, Botschaftsrat Wladimir Tscherny-

schow Das der Sowjetunion gehörende Haus, früher aus dem Staatsetat unterhalten, finanziere sich seit dem vergangenen Jahr durch Veranstaltungen und Vermietung von Räumen selbst. Nach der Überwindung einer „Stagnationsperiode“ gebe es jetzt zahlreiche neue, kulturelle und kommerzielle Aktivitäten.

Die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft mit ihren sechs Landesverbänden in den neuen Bundesländern hat sich nach Angaben ihrer Vertreter nach der Wende neu gegründet. Der Berliner Landesverband mit 4 000 Mitgliedern entstand vor einem Jahr. Seit Mai dieses Jahres ist auch die ehemalige Westberliner Gesellschaft in ihm aufgegangen.

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