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  • Politik
  • BUND: Westfehler nicht im Osten wiederholen

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Bonn (ADN/ND). Deutschland wird nach den Worten des BUND-Vorsitzenden Weinzierl nicht um eine Ökosteuer herumkommen. Allein für die Beseitigung der Altlasten in der ehemaligen DDR seien mindestens 300 Milliarden Mark erforderlich, meinte er in einem ADN-Gespräch. Eine heile Umwelt werde immer teurer. Die im Osten vorhandenen Umweltschäden veranschlagte er als sicherlich schwerwiegender als die im Westen.

Als eine der wichtigsten Aufgaben seiner Organisation - Bund für

Umwelt und Naturschutz - in Ostdeutschland bezeichnete Weinzierl den Schutz des „großartigen Naturerbes“, das die DDR in das neue Deutschland eingebracht habe. So gebe es Nationalparks, Naturschutzgebiete sowie exzellente Landschaften, die im Westen gar nicht mehr existierten. Man ringe jetzt mit den Regierenden, nicht alle Fehler der alten Bundesrepublik zu wiederholen. Die Chancen stünden durch die Haltung der ostdeutschen Bevölkerung nicht schlecht.

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