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  • Kultur
  • The Cult: Das düstere Kraftpaket präsentiert sich live im Huxley's

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Verwundert waren wohl einige, als auf den Plakaten zur diesjährigen Metallica-Tournee die Namen der Vorbands, darunter The Cult, gestrichen wurden. Wirft man jedoch einen Blick auf die Verkaufsquoten der jüngst veröffentlichen Best-Of-LP „Pure Cult“, w^rd ^jnjge,s, klarer: Dj^.Est senz aus acht Jahren The Cult t ec£gj.chtg binnen einer Woche den ersteh Rang der britischen Charts.

Dabei hatte die Band um Ian Astbury und Billy Duffy gerade eine Hitsingle zu verzeichnen. „She Seils Sanctuary“ aus dem Jahre 1985 bestach durch treibende Bässe und akzentuierte Gitarren

und war wohl das letzte Stück, das an alte Tage aus „Southern Death Cult“-Zeiten erinnerte. Danach wandten sich die beiden - nach der Maxime „Earth, Soul, Rock'n'Roll“ musizierenden Zeremonienmeister - bodenständigem Hardrock mit einer kräftigen Prise Blues zu. „Ceremony“, ihr bislang letztes Studio-Album von 1991, darf “fast zum Genre des Heavy Metal gezählt werden, die Culttypische Mystik entlieh die Band alten indianischen Weisheiten, die jeden Song der Platte berühren.

Live sind The Cult nicht eben Perfektionisten, dafür aber um einiges intensiver als

zwischen den anonymen Wänden eines Tonstudios. Die den Erstpressungen von „Pure Cult“ beigelegte CD „Live Cult“ vermittelt einen ersten Eindruck davon, was einen erwartet, wenn ehemalige Grufties ein Programm über die Schule der Blues-Klassiker darbieten. Daß The Cult über Nacht mit ihren alten Stücken noch einmal zu unerwartetem Ruhm gelangte, konnte nicht einmal die Band selbst ahnen. Umso schneller reagierte man mit dem Organisieren einer eigenen Tournee, die The Cult am Freitag in Huxley's „Neue Welt“ führt.

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