Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Tansania-Skulpturen

(dpa/ND). Der beinahe vergessenen Kunst Tansanias gilt eine vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin vorbereitete Ausstellung. Unter dem Motto „Tanzania - Meisterwerke afrikanischer Skulptur“ sollen rund 400 Exponate die von vielen Experten vertretene Ansicht der „Kunstarmut“ auf dem schwarzen Kontinent widerlegen. Zahlreiche Objekte, die zum großen Teil aus deut^ sehen Museen sowie von Privatsammlern zur Verfügung gestelltr wurden, waren noch nicht öffentlich zu sehen. Die Ausstellung findet vom 29. April bis 7 August statt.

Letzte Stücke der alten Kultur Tansanias, das von 1885 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs als „Deutsch-Ostafrika“ Kolonie war, gelangten in

zahlreiche Magazine deutscher Sammlungen, wurden aber bislang kaum dokumentiert. Die deutsche Teilung habe zusätzlich dafür gesorgt, daß sie in den vergangenen 20 Jahren, als die Entdeckung der afrikanischen Kunst eine zweite Renaissance erfuhr, weiter in Vergessenheit blieben, so die Organisatoren.

Zu den einmaligen Ausstellungsstücken gehören 18 hochlehnige Thronhocker, von denen es weltweit nur noch 22 gibt. Das charakteristische Kennzeichen dieser Schnitzwerke ist eine hohe Rückenlehne in Form einer menschlichen Figur. Die Bandbreite der Masken aus Holz, Leder und Fell reicht von der kubistischen Geometrisierung bis zu Schild- und Birnenformen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln