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  • Politik
  • Berliner Band-Festival in der Kulturbrauerei

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Alle Jahre wieder, so auch dieses, haben die Berliner gewählt. Nicht ihre favorisierten Parteien oder deren Kandidaten, sondern ihre Lieblingsbands. Und die dürfen dann spielen. Beim „Metrobeat“

1993 zum ersten Mal erfolgreich getestet, funktioniert der „Metrobeat“ nach einem einfachen System: Berliner Musikjournalisten, Veranstalter und Händler werden angeschrieben und aufgefordert, bis zu fünf Berliner Bands oder musikalische Projekte zu nominieren, die ihnen im jeweils vergangenen Jahr aufgefallen sjnd... Dje so ermjttelteji^S Bjflds werden dann ni einer Liste zusammengefaßt und in Anzeigen veröffentlicht!'Das Publikum erhält. daraufhin- -die ^Möglichice^ aus diesen Vorschlägen wiederum fünf auszuwählen.

In diesem Jahr haben sich Angaben der Veranstalter zurfolge etwa 2000 Berliner an der Wahl beteiligt. Die 21 Bands mit den meisten Stimmen werden sich am Freitag und Sonnabend beim „Metrobeat“ in der Kulturbrauerei und im Franz-Club die Ehre geben. Eine Gastgruppe aus Brandenburg und sieben Berliner Newcomer werden ebenfalls dabeisein.

Naturgemäß landen unter den ersten zwanzig Bands auch immer wieder solche, die nicht nur lokale Größen sind. So sind (wie immer) Element ofCrime gewünscht worden, können aber (wie immer) nicht spielen. Oder die Ärzte. Oder Blechreiz. Die sind im Urlaub. Das ist auch gut so, denn sonst wäre der „Metrobeat“ nichts weiter als ein Treffen der eh schon Bekannten. Manche Bands kommen auch jedes Jahr, so zum Beispiel 18th Dye. Neu dabei sind unter anderem Mr.Ed Jumps The Gun, Rosenstolz, Trout und Westway.

Um nicht in einem endlosen Namedropping zu versinken, nur soviel: An beiden Tagen gibt es Höhepunkte, die ein Ausharren bis zum Schluß lohnenswert machen. Und ein Zeichen dafür ist, daß es den „Metrobeat“ im nächsten Jahr wieder geben wird. THOMAS BLESKIN

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