Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

FrauenStreik 1994

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Uns reicht's«, hieß es heute vor einem Jahr. Eine Million Frauen gingen auf die Straßen, blockierten den Verkehr, benannten ganze Städte um. Gemeinsames Ziel: Frauenleben, -leistung und -interessen sichtbar zu machen und geschlechtsspezifische Diskriminierung aufzuzeigen.

Und hinterher? Flop, Modienereignis oder Meilenstein - die Einschätzungen waren gespalten. Warum der FrauenStreikTag ein Erfolg war, fragt auch die Dokumentation »FrauenStreikTag 8.März 1994«, die der Unabhängige Frauenverband Berlin, das Streikkomitee Köln/Bonn und die Frauen-Anstiftung Hamburg jetzt herausgegeben haben. Wegen der Medienberichte, die manchen beteiligten Frauen im nachhinein schönfärberisch erschienen? Oder nicht doch wegen der Perspektiven, die im Laufe des Jahres umgesetzt wurden?

Sichtbar ist: Ein vernetzt ^arbeitendes Feministisches Aktionsbündnis befindet sich in Gründung, ebenso eine Feministische Frauenpartei. Kommunale Frauenlisten entstanden, parteilose Frauen kandidierten direkt zur Bundestagswahl.

Aber der FrauenStreikTag hatte auch eine andere Dimension: Frauen waren gezwungen, ihren Standort zu bestimmen, eigene Defizite aufzudecken. Obwohl es breite Bündnisse gab, unüberbrückbar scheinende' Barrieren zwischen Gewerkschafts- und autonomen, Ost- und Westfrauen überwunden wurden, fehlten lange Zeit ganze Gruppen: schwarze Frauen und behinderte. Weil auch in Frauenstrukturen hierarchisches Denken, Konkurrenz und Machtfragen eine Rolle spielen. BEATE WILLMS Dokumentation Frauen-StreikTag 8.März 1994. Adresse: UFV, Friedrichstraße 165, 10117 Berlin.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen