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rawn? Iran bestreitet Verwicklung

Zwei Gruppen bekannten sich zu dem Anschlag

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Zwei Tage nach dem Attentat in Saudi-Arabien auf eine US-Militäreinrichtung, bei der 19 Amerikaner starben, werden Schuldige gesucht. Iran wies gestern Anwürfe der USA und Israels zurück, in den Anschlag verwickelt zu sein.

Dhahran/Teheran (dpa/Reuter/ND). Radio Teheran reagierte am Donnerstag auf Beschuldigungen des israelischen Präsidenten Ezer Weizman und von US-Au-ßenminister Warren Christopher, die beide bei einem Treffen eine iranische Verwicklung für möglich gehalten hatten. Nach Ansicht von Radio Teheran war der Anschlag ein »Zeichen des Protestes« gegen die Präsenz von etwa 30 000 US-Soldaten in Saudi-Arabien, einem religiösen Land, das fremde Streitkräfte auf seinem Boden 'als »einen gefährdenden Faktor für seine kulturelle Identität« betrachte.

Inzwischen hat sich eine weitere bislang unbekannte Gruppe zu der Tat bekannt. Bei einer internationalen Nachrichtenagentur ging am Donnerstag ein Anruf eines Mannes ein, der sich als Mitglied einer Gruppe »Hisbollah-Golf« bezeichnete und mit weiteren Terrorakten drohte. Zuvor hatte die Gruppe »Legion des Märtyrers Abdullah el Husaifi« erklärt, sie stecke hinter dem Anschlag.

US-Außenminister Warren Christopher hatte noch am Mittwoch die Terrorstätte und die Opfer des Anschlags besucht. Nach Angaben aus Washington lagen gestern noch 80 Soldaten im Krankenhaus, 60 davon mit schweren Verletzungen. Mehr als 200 Leichtverletzte wurden entlassen. Riad setzte 10 Millionen Rial (4 Millionen Mark) Belohnung für Hinweise auf die Täter aus. Der Anschlag wurde weltweit - unter anderem vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen - verurteilt.

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