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Bewegungsmelder

Weniger Sendezeit für freie Radios
(ND). Radio F.R.E.I. in Erfurt und dem Weimarer Sender Lotte drohen massive Beschneidungen ihrer Sendezeit. Nach dem Willen von Victor Henle, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), sollen die nichtkommerziellen Lokalradios elf Stunden weniger als bisher senden. Insgesamt fielen damit 14 Sendungen weg, bestätigte ein Sprecher von Radio F.R.E.I. »Wir sehen in dem Vorhaben der TLM-Direktion die sukzessive Beschneidung des freien Radios und erkennen darin eine existenzielle Bedrohung des ganzen Projektes«, so der Erfurter Sender. Das Thema dürfte auch auf dem heute in Halle beginnenden Kongress des Bundesverbandes Freier Radios eine Rolle spielen.
www.freie-radios.de

Mauern, Bilder, Reisefreiheit
(ND). Unter dem Titel »Mauern Projektionen Reisefreiheit« starten Studierende der Kunsthochschule Weißensee in Berlin heute eine Veranstaltungsreihe. Auf der Auftaktveranstaltung in der Offenen Uni (Phillipstr. 13) »Mauern. Berlin-Schengen 1989-2004« werfen das Institut für Nomadologie und die Berliner Geschichtswerkstatt einen Blick auf die aktuellen Strategien der EU-Staaten, »virtuelle und physische Mauern zu errichten«. Von 11 bis 20 Uhr gibt es Vorträge und Diskussionen zum Thema, danach Filme.
www.in-no.org

Jubel und Protest an Leipziger Unis
(ND). Rund 1000 Studentinnen und Studenten der Leipziger Universität und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur haben am Mittwoch nach einer Vollversammlung spontan gegen Studiengebühren demonstriert. Zuvor war »mit großem Jubel« auf die Nachricht der Übernahme des sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst durch die SPD reagiert worden. Die Studierendenschaften forderten die Sozialdemokraten auf, für ihr Wahlversprechen eines klaren Neins zu Studiengebühren in jeder Form einzustehen.
www.stura.uni-leipzig.de

KPÖ-Zentrale in Wien besetzt
(ND). Der Konflikt um das (noch) selbstverwaltete »Ernst Kirchweger Haus« in Wien eskaliert. Rund ein Dutzend Menschen besetzte in dieser Woche die Parteizentrale der Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ), um gegen den Verkauf des Gebäudes durch die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Partei zu protestieren. Zahlreiche Initiativen, die bislang in dem Gebäude residieren, müssen nun eine baldige Räumung fürchten. Die Besetzer werfen der KPÖ »politischen Amoklauf« vor. Partei-Chef Walter Baier hat die Kritik inzwischen zurückgewiesen: Die finanzielle Misere der Kommunisten sei den Mietern seit einem Jahr bekannt gewesen. Für den eigentlichen Unmut dürfte indes eine angebliche Vereinbarung über Übergangsfristen für die Projekte verantwortlich sein. Die KPÖ hatte selbst erklärt, mit dem Käufer seien Übergangsfristen ausgehandelt worden. Eine Woche später trafen dann aber bereits die ersten Kündigungsschreiben ein.
www.med-user.net/ekh/

Kalenderumstellung
(ND). Alle Jahre wieder beginnt im Herbst der Taschenkalenderreigen. Der eben erschienene »Antirassismuskalender 2005« enthält Berichte über antirassistische Aktionen, Tipps für Anti-Gewaltübungen und weitere Texte zum Thema. Erstellt wurde er von mehreren antirassistischen Gruppen und kann für fünf Euro zuzüglich Porto über den Aktionskreis für Frieden in Erfurt bestellt werden.
aktionskreis-frieden-erfurt@gmx.de

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