Mütze statt Ohrensessel

Dr. med. Matthias Eyck

Von frühester Kindheit wurde uns eingeprägt: »Geh an die frische Luft, das ist gesund«. Warum soll das stimmen? Die Frage die sich stellt ist, ob das Verbleiben in geschlossenen Räumen krank macht. Ich denke, dass diese Frage bejaht werden kann. In abgeschlossenen Räumen halten sich ausgeatmete oder abgehustete Keime deutlich länger auf. Milben und andere »Mitbewohner« geben Kot und eigene Erreger in den Staub ab. Auch Pilzbefall in nicht hundertprozentig trockenen Wohnungen führt häufig zu Allergien. Dann muss darauf hingewiesen werden, dass mindestens in der kalten Jahreszeit die geschlossenen Räume, mit denen wir es zu tun haben, beheizt sind. Der Körper verlernt bei längerem Aufenthalt in solchen Räumen seine Fähigkeit zur Anpassung an kalte Temperaturen im Freien. Wird dann die Wohnung doch verlassen, ist die »Erkältung« vorprogrammiert. Die nächste Frage, die ich mir stelle ist, ob der Aufenthalt an der frischen Luft gesünder macht. Ich denke, dass auch das stimmt. Der Wechsel von warmen und kalten Temperaturen stellt für den Körper ein Training dar. Dieses kann und sollte speziell im Herbst und Winter durch Saunabesuch, kaltes Duschen u.ä. unterstützt werden. Aber auch schon der tägliche Spaziergang im Freien ist ein guter Beitrag. Dann kommt dazu, dass sich die Menschen in aller Regel im Freien bewegen. Bewegung ist das Beste, was wir für unser Muskel- und Skelettsystem tun können. Man könnte sagen, dass unser Körper für die Bewegung konstruiert worden ist (was dem Menschen in den letzten 40000 Jahren das Überleben gesichert hat). Die allermeisten Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates resultieren aus zu wenig Bewegung, oft natürlich in Kombination mit Fehlbelastungen. Alles in allem kann man: Die Weisheit unserer Vorväter (und -mütter) beruht auf langer Erfahrung und fin...

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