Unsportlich!

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.
»Deutschlands Chancen nutzen.« Stand gestern, in Düsseldorf beim CDU-Parteitag, am Rednerpult. Das ist die richtige, offensive Antwort auf die Vergabe der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 an Berlin. Wie feige reagiert dagegen der Kanzler? Er meinte schon vor dem Parteitag seiner Schwesterpartei, man solle - zum Beispiel um den Wertebegriff des Patriotismus - »kein Wettrennen beginnen«. Fürchtet Schröder, dass Merkel mit ihrem Hosenanzug bei den Männern startet? Vielleicht sieht er mit Sorge, dass sein Außenminister wieder zusehends verfettet. Und dem Verkehrsminister waren ja schon die Hürden auf der Autobahn zu hoch. Die SPD in Athlethargie verfallen? Wo doch Müntefering ständig sagt, man sei »gut aufgestellt«. Und wo doch alles so gut begonnen und der sportlichste aller Gedanken just beim Sozialabbau so souverän gesiegt hatte: Dabei sein ist alles! Mit Hartz IV war Rot-Grün jener große Wurf gelungen, der bekanntlich viele traf wie ein Hammer. Da hatte die Gegenmannschaft mit ihrem zornigen Diskurswerfen auf hektisch anberaumten Montagssportfesten keine Chance. Wahrscheinlich plagen Schröder vorm patriotischen Wettrennen andere Ängste: Erst wird die SPD gegenüber der CDU zu islahm sein, dann aber, bei der notwendigen Beschleunigung, rasen die Genossen in der Nahostkurve gegen die Leit(kultur)planken. Oder womöglich werden die Kampfrichter von der Bundeswehr gestellt, und statt mit einem Startschuss zu beginnen, endet der...

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