Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Rohstoffe in Rußland

Vertrag mit Gazprom über 70 Millionen Tonnen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ludwigshafen (dpa/ND). Die Ludwigshafener BASF AG hat sich über einen Kooperationsvertrag mit dem russischen Erdgasexporteur OAO Gazprom Zugriff auf die größten Energiereserven der Welt verschafft. Schwerpunkt ist eine Beteiligung der hundertprozentigen BASF-Tochtergesellschaft Wintershall an der Erkundung und Förderung von Erdöl und Erdgas in Rußland. Der Kooperationsvertrag, der am Mittwoch unterzeichnet wurde, ist das bislang »größte privatwirtschaftliche deutsch-russische Wirtschaftsabkommen«, sagte BASF-Vorstand Jürgen Strube in Ludwigshafen.

Wintershall und Gazprom wollen an drei Lagerstätten in der Region Timan-Petschora und Westsibirien 70 Millionen Tonnen Erdöl erschließen. Dies entspreche etwa zwei Dritteln des jährlichen Rohölverbrauchs in Deutschland. Über die Investitionen der BASF machte Strube

keine konkreten Angaben. Allerdings bewege sich das Engagement des Chemiekonzerns im Milliardenbereich. Allein in den Ausbau des Pipelinesystems würden die beiden Partner eine Milliarde Mark investieren. Derzeit habe das von Gazprom und Wintershall gegründete deutsch- russische Gemeinschaftsunternehmen Wingas einen Anteil von zwölf Prozent am deutschen Erdgasmarkt. »Schon in den nächsten zwei Jahren erwarten wir eine Steigerung unseres Anteils auf 15 Prozent«, sagte der Vorstand der Gazprom, Rem Wjachirew Neue Kunden sollen entlang des bestehenden Pipelinenetzes gefunden werden. BASF und Gazprom wollen ihre Zusammenarbeit nicht nur auf den Energiesektor beschränken. So sei auch an gemeinsame Projekte in der Chemie, Petrochemie sowie der Telekommunikation gedacht.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!