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Rohstoffe in Rußland

Vertrag mit Gazprom über 70 Millionen Tonnen

Ludwigshafen (dpa/ND). Die Ludwigshafener BASF AG hat sich über einen Kooperationsvertrag mit dem russischen Erdgasexporteur OAO Gazprom Zugriff auf die größten Energiereserven der Welt verschafft. Schwerpunkt ist eine Beteiligung der hundertprozentigen BASF-Tochtergesellschaft Wintershall an der Erkundung und Förderung von Erdöl und Erdgas in Rußland. Der Kooperationsvertrag, der am Mittwoch unterzeichnet wurde, ist das bislang »größte privatwirtschaftliche deutsch-russische Wirtschaftsabkommen«, sagte BASF-Vorstand Jürgen Strube in Ludwigshafen.

Wintershall und Gazprom wollen an drei Lagerstätten in der Region Timan-Petschora und Westsibirien 70 Millionen Tonnen Erdöl erschließen. Dies entspreche etwa zwei Dritteln des jährlichen Rohölverbrauchs in Deutschland. Über die Investitionen der BASF machte Strube

keine konkreten Angaben. Allerdings bewege sich das Engagement des Chemiekonzerns im Milliardenbereich. Allein in den Ausbau des Pipelinesystems würden die beiden Partner eine Milliarde Mark investieren. Derzeit habe das von Gazprom und Wintershall gegründete deutsch- russische Gemeinschaftsunternehmen Wingas einen Anteil von zwölf Prozent am deutschen Erdgasmarkt. »Schon in den nächsten zwei Jahren erwarten wir eine Steigerung unseres Anteils auf 15 Prozent«, sagte der Vorstand der Gazprom, Rem Wjachirew Neue Kunden sollen entlang des bestehenden Pipelinenetzes gefunden werden. BASF und Gazprom wollen ihre Zusammenarbeit nicht nur auf den Energiesektor beschränken. So sei auch an gemeinsame Projekte in der Chemie, Petrochemie sowie der Telekommunikation gedacht.

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