• Politik
  • Wissenschaftliche Konferenz über die Anfänge der DDR-Philosophie 1945 bis 1957

Auf der Suche nach der verlorenen Akzeptanz

  • Von Frank Rupprecht
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zur Tugend der philosophischen Hermeneutik und des Dialogs gehört die wechselseitige Bereitschaft zum Zuhören, die Toleranz gegenüber dem Sinn von Begriffen und Begriffsveränderungen bei Vertretern anderer Traditionslinien. Die Philosophen Volker Gerhardt (Berlin) und Hans-Christoph Rauh (Greifswald) setzten mit ihrer Einladung in den Senatssaal der Humboldt-Universität die bereits früher begonnene Aufarbeitung der DDR-Philosophie fort. Es geht um die Erforschung ihrer Entwicklung und ihrer Widersprüche von ihren Anfängen an und nicht von ihrem Ende aus.

Eine kleine historische Fundgrube waren die Zeitzeugenberichte. Hans-Joa-

chim Lieber (Köln), bei Einnahme Berlins durch die Rote Armee Assistent bei Eduard Spranger, schilderte die ersten Schritte beim Aufbau des Philosophischen Seminars. Das Institutsgebäude war zerstört, aber die Bibliothek gerettet. In offenen und fairen Diskussionen, unter anderem mit Wilhelm Heise und dessen Sohn...


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