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Arbeitsmarktpolitischer Irrweg

IG-Metall Umfrage: Jeder dritte Betrieb beschäftigt Leiharbeiter

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

IG Metall fordert Zurückdrängung prekärer Beschäftigung. Bundesweiter Aktionstag am 5.Oktober geplant.

Als »gefährlichen arbeitsmarktpolitischen Irrweg« bewertet die IG Metall die Zunahme prekärer Beschäftigung in der deutschen Wirtschaft. Leiharbeit und Ausgliederung von Tätigkeiten durch Werkverträge seien mittlerweile »in allen Stufen der Wertschöpfung verbreitet, bis hin zur Forschung und Entwicklung«, so der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Detlef Wetzel, am Freitag in Berlin. Dort stellte er die Ergebnisse einer Umfrage vor, an der sich über 4000 Betriebsräte der Organisation beteiligten.

Demnach beschäftigt jeder dritte Betrieb der Branche Leiharbeiter. Unbefristete Arbeitsverträge gibt es bei Neueinstellungen nur noch in weniger als 50 Prozent der Firmen. Neben der Leiharbeit setzten die Unternehmen auch zunehmend auf Werkverträge und befristete Arbeitsverhältnisse. Bereits in sieben Prozent der Unternehmen werden beim Beschäftigungsaufbau Arbeitsbereiche externalisiert - mit stark steigender Tendenz. Trotz boomender Exp...


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