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Schock nach Lehramtsstudium

GEW begrüßt Reform, die Pädagogen besser auf den Schulalltag vorbereiten soll

nd: Die Lehrerausbildung in Berlin soll reformiert werden. Ein Kernpunkt ist, dass Lehramtsstudenten besser auf den Alltag vorbereitet werden sollen. Wurden sie das denn bislang nicht?
Erdmann: Der Praxisschock bei den jungen Lehrern, die aus der Uni kommen, ist sehr groß, weil sie während des Studiums nur wenig Kontakt mit Schülern haben und auch nur wenige Wochen in ihrem Studium überhaupt mit Unterricht in Berührung kommen.

Was ist denn so schockierend am Schulalltag?
Im Elfenbeinturm Universität arbeitet man häufig mit einer besseren Ausstattung als in den Schulen. Außerdem werden Studierende nur von Erwachsenen und älteren Professoren unterrichtet, die häufig selber keinen Bezug zum Unterricht und zur Schule haben. In den Studien und in den Seminaren wird zudem von idealen Klassen ausgegangen auf Leistungskursniveau. Der Heterogenität in den Schulklassen wird im Studium zu wenig Rechnung getragen, so dass dann der Praxisschock ...


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