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Folgt Mario Monti doch sich selbst?

Italiens Premier will nicht kandidieren, schließt aber Regierungsübernahme nicht aus

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Für einen Teil der italienischen Gesellschaft kann es nach der »technischen« Regierung Mario Montis auch nach den Wahlen im nächsten Frühjahr nur einen Ministerpräsidenten geben: Mario Monti. Der schließt eine Kandidatur für irgendeine Partei aus, könnte sich aber vorstellen, notfalls wieder einzuspringen. Ist das mit einer gesunden Demokratie vereinbar?

In Italien häufen sich die Stimmen, die unbedingt wollen, dass Mario Monti auch nach den Wahlen im Frühjahr Ministerpräsident bleibt. Erst war es nur der katholische Zentrumspolitiker Pierferdinando Casini, der sich als Monti-Fan bekannte. Es folgte Kammerpräsident Gianfranco Fini, einst Sekretär der Postfaschisten und Mitstreiter Silvio Berlusconis, jetzt Vorsitzender einer Minipartei. Und schließlich sprang auch Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo für Monti in die Bresche. Man werde eine Bürgerliste »Pro-Monti« bilden, die mit dem Programm der derzeitigen Regierung antritt, kündigte Fini an. Monti selbst legt sich bei dieser Debatte nicht fest. Kategorisch schließt er aus, sich irgendeiner Partei anzuschließen und als Kandidat bei Wahlen anzutreten. Andererseits hält er es für möglich, noch einmal eine Regierung zu bilden, »wenn es n...


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