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Zu kleine Happen für Hollywood

Studio Babelsberg verliert Filmdrehs im Wettbewerb der Bundesländer um Fördergelder

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Filme sind für den Staat ein gutes Geschäft: Ein Mehrfaches der Subventionen wird im Land wieder ausgegeben. In Deutschland sind die Subventionen allerdings gedeckelt, Brandenburg hat die Filmförderung gekürzt. In Babelsberg bleiben daher immer öfter die Studios leer.

Vergangenen Winter saßen Lana und Andy Wachowski mit Tom Tykwer für ihre Adaption des Thrillers »Wolkenatlas« im Babelsberger Schneideraum. »Wolkenatlas« kommt am 15. November ins Kino. Die Geschwister Wachowski, die mit der »Matrix«-Trilogie Filmgeschichte schrieben, sprachen auch mit dem Studio Babelsberg und den Filmförderern über die Finanzierung ihres neuen Projektes »Jupiter Ascending«.

Doch schnell wurde klar, dass das Budget von 150 Millionen Dollar in Deutschland nicht zu finanzieren war - selbst wenn aus den Mitteln des Deutschen Filmförderfonds die Höchstsumme von zehn Millionen Euro bewilligt würde. Diese Höchstsumme wurde in der sechsjährigen Fonds-Laufzeit nur einmal zugestanden: Für »Wolkenatlas«, den bisher teuersten deutschen Film, produziert von dem Berliner Stefan Arndt.

Gedreht wurde das Epos mit den US-amerikanischen Filmstars Halle Berry und Tom Hanks in den Hauptrollen im Herbst 2011 in Sachsen, Düsseldo...


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