Streit über Videoüberwachung bei S-Bahn

Nach Übergriffen auf Bahnhöfen wird erneut über die Sicherheit im Nahverkehr diskutiert

  • Von Andreas Jacob
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die S-Bahn steht wieder in der Kritik. Auslöser sind Gewaltübergriffe, die sich in den letzten Tag gehäuft hatten. Erneut wird deswegen über die Sicherheit der S-Bahn diskutiert. Die brisante Frage: Sollen Bahnsteige generell videoüberwacht werden?

Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Deutschen Bahnkunden-Verbandes in Berlin/Brandenburg (DBV), warnte zunächst vor einem falschen Eindruck, der durch die Debatte entstehen könne. »Das Fahren mit Bus und Bahn ist keine lebensbedrohliche Angelegenheit. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, liegt im untersten Milli-Promillebereich.« Gegen Videoüberwachungen auf den Bahnsteigen hat der Verband aber nichts. Allerdings nur als Teil eines gesamten Sicherheitskonzeptes. Wie genau das aussehen müsste, konnte der Sprecher nicht sagen. Nur soviel: »Wir brauchen wieder mehr Sicherheitspersonal.«

Das fordert auch S-Bahn-Betriebsratmitglied Jens Mietzelfeld, der nebenbei Leiter...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.