René Heilig 10.10.2012 / Inland

Kostenexplosion bei Kampfjet

Eine Eurofighter-Flugstunde kostet 88 086 Euro

Seit Monatsbeginn existiert das neue Kommando Luftwaffe der Bundeswehr. Es organisiert die umfassendste Neuausrichtung in der Geschichte dieser Teilstreitkraft. Dabei setzt man unter anderem auf den Eurofighter. 140 dieser Kampfflugzeuge will die Bundeswehr einsetzen. Koste es, was es wolle.

Über Geld für Waffen redet die Bundesregierung nur ungern. Wenn, dann gibt sie pro Eurofighter einen Anschaffungspreis von 57 Millionen Euro an. Das betrifft aber nur Maschinen der ersten Tranche. Das war zur Einführung der Flugzeuge und ohne alle »Extras« gerechnet. Inzwischen hat das ursprüngliche Jagdflugzeug allerlei Updates bis zur Tranche 3 erfahren. Als die Hersteller in Großbritannien, Deutschland und Italien den Jet unlängst in Indien anboten, sprach man von 100 Millionen Euro pro Maschine und Zubehör. Und das war - ob der großen Konkurrenz - bereits ein Dumpingpreis.

Nicht nur die Beschaffung ist ein Angriff auf die Geldbörsen der Steuerzahler. Auch die Kosten für den Betrieb des Waffensystems klettern unaufhaltsam. Seit Sommer 2006 wird der Kampfjet auch vom Geschwader 74 in Neuburg an der Do...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: