Verwirrter Knabe

Gedenkstätten-Chef: DDR-Unrecht ungesühnt / Richterbund weist Vorwürfe zurück

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dass über der DDR ungeprüft jeder Spüleimer ausgeschüttet werden kann, ist bekannt. Auf die deutsche Justiz sollte man dieses Verfahren allerdings nicht übertragen, auch nicht, wenn man Hubertus Knabe heißt und die Gedenkstätte Hohenschönhausen leitet. Knabe wählte kürzlich das Heimatmuseum im beschaulichen Treuenbrietzen als Tribüne, um schwere Vorwürfe gegen die Richterschaft und auch solche Politiker zu erheben, die für das Rechtswesen zuständig sind. Laut einem Zeitungsbericht der »Märkischen Allgemeinen« verstieg sich Knabe bei der Veranstaltung »Staatssicherheit in der DDR« (Dienstag) zur Behauptung, es habe nach der Wende keine strafrechtliche Verfolgung von DDR-Unrecht gegeben. Und er vertrat die Ansicht, dass nicht einmal die Kapitalverbrechen, also Mord und Totschlag, bestraft worden seien. Der politische Wille dafür habe gefehlt.

Knabe verzichtete darauf, das Subjekt zu nennen, gegen das sich diese Angriffe richten. Wenn...

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