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Zurück zum Kalten Krieg?

Zusammenarbeit Russland - USA bei der Sicherung von Massenvernichtungswaffen auf der Kippe

  • Von Wolfgang Kötter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im kommenden Frühjahr läuft ein Abkommen aus, das das Risiko einer Verbreitung von nuklearen und anderen Massenvernichtungswaffen in den vergangenen 20 Jahren wirkungsvoll verhindert hat. Um die Frage, ob es verlängert wird, hat sich jetzt eine Kontroverse zwischen Russland und den USA entwickelt.

Nach dem Zerfall der UdSSR wuchs die Besorgnis über das nukleare Erbe in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Dort existieren tonnenweise atomwaffenfähiges Material und mehrere Millionen Tonnen an nuklearen Abfällen, die riesige Gebiete radioaktiv verseuchen. Gemeinsam mit seinem republikanischen Kollegen Richard Lugar begründete der ehemalige demokratische US-Senator Sam Nunn im Dezember 1991 das »Programm zur kooperativen Bedrohungsverminderung« (Cooperative Threat Reduction - CTR). Es umfasst vielfältige Aktivitäten gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen in Russland, der Ukraine, Belarus und Kasachstan. Eingeschlossen ist die Rückführung von Nuklearmaterial nach Russland aus anderen Staaten Osteuropas wie Albanien, Bulgarien, Polen, Tschechien und dem ehemaligen Jugoslawien.

Aus Mitteln des Programms wurde die Sicherheit von 590 Atomwaffentransporten gewährleistet und die Überwachung von 24 Atomwaffendepots verstärkt un...


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