Linkspartei will Kreative stärken

Mit einem Vorstoß zur Änderung des Urhebervertragsrechts will die Linksfraktion im Bundestag Künstlern, Autoren und anderen Kreativen bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen. Ein Novum: Die Novelle wurde unter Beteiligung der Betroffenen formuliert.

Berlin (nd). Die LINKE will die Kreativen stärken: Zehn Jahre nach Inkrafttreten des »Gesetzes zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern« schlägt die Bundestagsfraktion der Partei eine durchgreifende Novelle vor. Damit soll die Verhandlungsposition von Autoren, Musikern und anderen beim Abschluss von Verträgen über ihre Werke gestärkt werden. Es sei »nicht länger hinnehmbar, dass die großen Verbände der Contentindustrien im Namen der Urheberinnen und Urheber einen stärkeren Schutz des geistigen Eigentums einfordern, zugleich jedoch die Rechte der eigentlichen Betroffenen mit Füßen treten«, begründete die Linkspartei die Initiative.Daran hat auch das im Frühjahr 2002 nach heftiger Debatte verabschiedete »Stärkungsgesetz« nicht viel verändert. Ein Ziel war es, einen Anspruch auf »angemessene Vergütung« durchzusetzen, was in gemeinsamen Regeln zwischen den verbänden der Urheber und den Verwertern verankert werden sollte.

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