Dirndl und Lederhosen im Trend

Die immer wieder neue Erfindung von Trachten

  • Von Ute Holfelder
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

In München und Stuttgart und Zürich kann man dieser Tage meinen, in einem bayerischen Kuhdorf, auf einem österreichisches Schützen- oder einem internationalen Kostümfest gelandet zu sein: Zünftig geht es zu, denn »o´zapft is«

Es ist Oktoberfest-Zeit und zu diesem Anlass geht man in Tracht - die Herren in Lederhose und Karohemd, die Damen im Dirndl. Die Trachtenmode, lange zumindest außerhalb Bayerns als bieder und hinterwäldlerisch verrufen, boomt seit einigen Jahren und das nicht mehr nur im Süden Deutschlands, sondern überregional. Die Kaufhäuser bewerben ebenso wie Versandhäuser günstige Festzelt-Outfits und die Edelanbieter gründen neue Filialen in den Großstädten. Auf der Münchner Wiesn und dem Cannstatter Wasen werden Krachlederne und fesche Dirndl direkt zum Verkauf angeboten. Dazu Haferl-Schuhe, grob gestrickte Kniestrümpfe mit Zopfmuster und Strickwesten, Blusen, Handtaschen, Edelweißbroschen und Kettenanhänger in Form von Laugenbrezeln und Lebkuchenherzen.

Alte Schachteln

Derart offensichtlich in Schale geworfen haben sich frühere Generationen nicht. Als vor ungefähr 300 Jahren die ersten Trachten aufkamen, stand dies auch nicht im Ermessen...

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