In den Händen der Nutzer

Die nötigen Kommunikationswerkzeuge des World Wide Web verstehen und selbst gestalten

  • Von Silke Meyer
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In virtuellen Räumen des Internets entwickeln sich - ebenso wie in der realen Welt - politische Initiativen, die sich für freie und basisdemokratische Verhältnisse einsetzen. Dazu gehört die Open-Source-Bewegung. Eine große Community mit meist ehrenamtlich Engagierten entwickelt und verbessert quelloffene Software, von der alle Computernutzer profitieren. Andererseits eroberten längst auch die außerparlamentarischen Bewegungen das Netz, nutzen die sozialen Netzwerke und Kommunikationsmittel, die das World Wide Web und die Entwickler freier Software anbieten.

Freie Software kennt fast jeder, viele nutzen sie. Der Internetbrowser Firefox und das Betriebssystem Ubuntu gehören zu den bekanntesten Beispielen. Die technischen und politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre machen sie immer bedeutsamer.

Mitte der 1980er Jahre begann der US-amerikanische Programmierer Richard Matthew Stallman mit der Arbeit an einem freien Betriebssystem namens GNU, dessen freie Weitergabe und Weiterentwicklung explizit erlaubt sein sollte. Damit reagierte er darauf, dass im Laufe der 1970er Jahre Software als eigenständiges, von der Hardware getrenntes Produkt etabliert worden war. Durch die Lizenzen, unter denen urheberrechtlich geschützte, sogenannte proprietäre Software stand (und steht), war der Softwaremarkt binnen weniger Jahre kommerziell erschlossen worden. Zuvor, bis Ende der 1960er, stellte IBM seine Software mitsamt Programmcode noch kostenlos zur Verfügung. Stallman und seine Kollegen am Massac...

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