Sinnbildwelt Lebensprovinz

Kunst aus der DDR - Weimar zeigt mehr als den »Abschied von Ikarus«

  • Von Harald Kretzschmar
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Das Neue Museum Weimar ist architektonisch traditionell strukturiert. Große Freitreppe, imposantes Entree. Verzweigte Räumlichkeit schafft Erlebnisräume mit Kabinettcharakter. Intime Verweilpunkte wechseln mit Durchgangssituationen. Seit in den 90er Jahren die Sammlung Maenz hier Einzug hielt, steht es einer westlich geprägten Moderne offen. Nun öffnet es seine Tür denkbar weit einer umstritten anderen Moderne: nicht so weit hergeholt, quasi vor der Haustür gefunden. Mitten aus einem Riesenfundus geholt, der bislang mit dem Etikett »DDR-Staatskunst« versehen war. Einiges war fast schon als Makulatur in die Depots verbannt. Anderes wurde in ausgesuchten Einzelbeispielen paradigmatisch als »das« Typische deklariert. Nun wird die Schau »Abschied von Ikarus« zur Wiederkunft aller einst Ikarus verabschiedenden Malerinnen und Maler aus dem abgeschiedenen Land der verlorenen Utopie.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wer nun versuc...

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