Herdprämie kommt später

FDP gibt Widerstand gegen Betreuungsgeld auf, drängt aber auf Nachbesserungen

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die FDP will das Betreuungsgeld mittragen, wenn es um eine Bildungskomponente erweitert wird. So heißt es zumindest offiziell. Der wahre Grund dürfte jedoch das Einlenken der Union bei der Abschaffung der Praxisgebühr sein. Wie dem auch sei: Auf jeden Fall verzögert sich die Einführung der Herdprämie um mehrere Monate.

Langsam wird allen Beteiligten klar, dass der Termin nicht zu halten ist: Ursprünglich sollte die als Herdprämie verspottete Zahlung an Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen, zum 1. Januar 2013 eingeführt werden. Doch inzwischen peilen die Koalitionäre den 1. April als Starttermin an. Diese Verzögerung ist direkte Folge des heftigen Widerstands gegen die Prämie innerhalb der Koalition. FDP und Teile der CDU hatten sich immer wieder gegen das Lieblingsprojekt der CSU ausgesprochen. Noch vor wenigen Tagen kritisierte FDP-Chef Philipp Rösler das Betreuungsgeld als zu teuer. Laut Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett bereits im Juni verabschiedet hatte, sind für das Projekt im kommenden Jahr etwa 300 Millionen Euro vorgesehen. Allerdings steigen die Kosten bis 2015 auf jährlich 1,2 Milliarden Euro. Pro Kleinkind, das zu Hause betreut...

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