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Regelung für Kampfmittel gefordert

Berlin/Potsdam (dpa/nd). Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) hat vom Bund eine neue Finanzierungsregelung zur Beseitigung alliierter Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefordert. Bisher würden nur die Kosten bei reichseigener Munition beziehungsweise von eigenen Liegenschaften übernommen. Damit würden die Länder bei der Kriegs-Erblast alliierter Kampfmittel alleingelassen, sagte er gestern in Berlin und warb für einen Gesetzesantrag, den der Bundesrat auf Initiative Niedersachsens und Brandenburgs in den Bundestag eingebracht hat. In Brandenburg gibt es mit fast 360 000 Hektar den höchsten Anteil zivil genutzter Fläche, bei der noch Kampfmittel vermutet werden.

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