Gescheiterte Dreifaltigkeit

Der VfL Wolfsburg trennt sich von Felix Magath

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Als Ersten hat es in dieser Saison den Mächtigsten erwischt: Gestern hat sich der VfL Wolfsburg von Felix Magath getrennt. Die Bedeutung der ersten Trainerentlassung dieser Spielzeit in der 1. Fußball-Bundesliga geht jedoch über das übliche Maß hinaus. Denn der 59-Jährige bestimmte am Mittellandkanal die sportlichen Geschicke nicht nur auf dem Trainingsplatz und vom Spielfeldrand, sondern auch am Schreibtisch des Managers und Geschäftsführers Sport.

In akuter Abstiegsgefahr hatte der VfL im März 2011 als Vorletzter sein Schicksal wieder in die Hände des Wolfsburger Meistermachers von 2009 gelegt. 586 Tage und 26 Spielerverpflichtungen für mehr als 70 Millionen Euro später beendete der VW-Klub Magaths zweite Amtszeit. Nach zuletzt vier Niederlagen mit 0:10 Toren ist auch die letzte Hoffnung an den Heilsbringer gestorben. Trister Abstiegskampf statt glänzende Champions League: Der VfL ist Tabellenletzter.

»Wir haben uns viel vorge...


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