Tom Strohschneider 30.10.2012 / Kommentare

Rote Linie gegen Racial Profiling

Ein Kommentar zur Reaktion der Polizeigewerkschaft auf ein Urteil

Das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht hat eine wichtige Entscheidung getroffen: Polizisten dürfen bei Personenkontrollen Menschen nicht wegen ihrer Hautfarbe auswählen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch viele erleben täglich das Gegenteil: „Racial Profiling" ist Alltag. So bestürzend das nun aufgehobene erstinstanzliche Urteil war, mit dem die diskriminierende Praxis noch für rechtens erklärt wurde, so „normal" ist es, das die Polizei bei Kontrollen, die nicht selten mit Schikanen verbunden sind, nach der Hautfarbe geht.Wie ein nachgeschober Beweis für die „Üblichkeit" der Verstöße gegen international verankerte Verbote, Menschen zu diskriminieren, klingt denn auch die Reaktion der Polizeigewerkschaft DPolG.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: