Solidarität mit Hungerstreikenden

Proteste gegen türkische Regierung in kurdischen Städten und Brüssel

  • Von Martin Dolzer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mehr als 700 Kurden in türkischen Gefängnissen befinden sich im Hungerstreik. Einige haben seit 50 Tagen keine Nahrung zu sich genommen.

Am Dienstag brachten Hunderttausende in den Städten der kurdischen Provinzen der Türkei den Alltag zum Stillstand, um ihre Solidarität mit 773 hungerstreikenden politischen Gefangenen zum Ausdruck zu bringen. Ungezählte Geschäfte waren geschlossen, der öffentliche Nahverkehr kam zum Erliegen, Schüler und Studenten blieben dem Unterricht fern.

In Istanbul, in der kurdischen Metropole Diyarbakir, in Sirnak und Mardin, nahe der syrischen Grenze, griff die Polizei friedliche Versammlungen an. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, mindestens 16 Personen festgenommen. Bereits am Sonntag wurde das Vorstandsmitglied der Partei für Frieden und Demokratie (BDP), Emanet Enes, im Verlauf einer Solidaritätskundgebung von einer Tränengasgranate der Polizei schwer am Kopf verletzt.

Zu den Massenprotesten hatte die BDP aufgerufen. Sie fordert die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf, endlich einen ernst gemeinten Friedensdi...

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