Max Böhnel, New York 08.11.2012 / Ausland

Mitt Romney gibt schnell klein bei

Amtsinhaber Barack Obama gewinnt vor allem mit den Stimmen der Latinos und Schwarzen

Die Wählerstimmen von Frauen, Latinos und Schwarzen tragen US-Präsident Barack Obama in eine zweite Amtszeit. Der Demokrat sicherte sich bei der Abstimmung am Dienstag mindestens 303 von insgesamt 538 Wahlmännerstimmen und damit einen deutlichen Vorsprung. Aber auch in seiner zweiten Amtszeit wird Obama darum kämpfen müssen, Gesetzesvorhaben durch den Kongress zu bringen. Nach vorläufigen Ergebnissen der US-Sender kontrollieren die Repu-blikaner weiter das Repräsentantenhaus.

Florida hinkte bei der Auszählung wieder hinterher. Doch im Gegensatz zu 2000 spielte dieser »Swing State« nicht das Zünglein an der Waage. Damals dauerte es wochenlang, bis mit dem Republikaner George W. Bush der neue Präsident feststand, Bush junior ging seinerzeit aus dem Wahlchaos in Florida per Entscheid des Obersten Gerichts als Gesamtsieger hervor. Das auch nur, weil der Demokrat Al Gore aus »Staatsraison« die Nachzählungsprozedur abbrechen ließ. Noch länger sollte sich die mächtigste Demokratie der Welt nicht blamieren.

Manche Beobachter hatten geargwöhnt, dass es 2012 wieder zu einem derart umstrittenen Wahlausgang mit juristischen Folgen kommen könnte. Aber nur wenige Befürchtungen bewahrheiteten sich.

Im Fernsehen war aus Florida von riesigen Warteschlangen von Frühwählern berichtet worden. Viele Medien schrieben angesichts der knappen Prognosen von »Albtraumszenarien«, etwa Tricks und Fälschereien durch parteigebunde...

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