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Neues vom Sachsensumpf

Prozess gegen zwei Prostituierte begann erneut

Dresden (dpa/nd). Die vermeintliche »Sachsensumpf«-Affäre beschäftigt immer noch die Justiz: Am Amtsgericht Dresden hat gestern der Prozess gegen zwei inzwischen 36 Jahre alte Frauen erneut begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft beiden einstigen Zwangsprostituierten Verleumdung vor, weil sie in Vernehmungen 2008 zwei hochrangige sächsische Juristen auf Fotos als einstige Freier identifiziert haben wollen. Die Männer bestreiten das. Einer von beiden ist Nebenkläger. Seine Rechtsanwältin scheiterte gestern mit ihrem Antrag, etwa ein Dutzend Journalisten und Politiker als Zuhörer von der Verhandlung auszuschließen.

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