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Mehr Flüchtlinge, mehr Mauern

Netzwerk Migreurop veröffentlichte seinen zweiten Migrationsatlas

  • Von Susanne Götze
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Zeiten der Globalisierung gibt es weltweit mehr Hochsicherheitsanlagen an den Grenzen als je zuvor. Die Organisation Migreurop dokumentiert in ihrem neuen Migrationsatlas die Wege von Menschen auf der Flucht und die Asylpolitik der EU.

Khan ist vor dem Krieg in Afghanistan geflohen. Er war 16 Monate unterwegs und seine Irrfahrt hat ihn 15 000 Euro gekostet. Über Teheran und Istanbul schlug er sich bis zur Grenze nach Griechenland durch. Erst in Europa begann allerdings die wirkliche Odyssee: Nach der gefährlichen Grenzüberquerung Richtung Athen verbrachte er mehrere Monate in Asylheimen in Griechenland und Italien, landete in Calais, wo er von Polizisten misshandelt wurde, und erreichte schließlich Marseille.

Khan ist kein Einzelfall. Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Jahrelang irren sie durch verschiedene Länder oder bleiben in Asylheimen eingeschlossen. Das Netzwerk Migreurop stellte gestern in Paris seinen zweiten Migrationsatlas vor, der die internationalen Bewegungen von Menschen auf der Flucht dokumentiert. Kein einfaches Unterfangen, meint der Koautor des Migrantenatlas Olivier Clochard, denn viele Zahlen gebe es noch gar nicht oder sie seie...


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