Ungemach für die Werksbahn von RWE

Debatte über Zukunft des rheinschen Braunkohlereviers nach der Braunkohle / Radikale Gruppen planen Karawane

  • Von Marcus Meier, Bergheim und Köln
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Zukunft des Rheinischen Braunkohlereviers treibt auch die dortige LINKE um. Bei einer Diskussion am Wochenende wurde klar: Mit ihrer Gegnerschaft zur klimaschädlichen Braunkohle steht sie eher den Umweltverbänden als den Gewerkschaften nahe. Radikale Kohlegegner beschlossen derweil in Köln Aktionen in der rheinischen Braunkohleregion.

Nein, es lässt sich kein Keil treiben zwischen die beiden Gewerkschaften, die im Energiebereich federführend sind: Sowohl Manfred Maresch, Geschäftsführer des hiesigen IG BCE-Bezirks und Aufsichtsrat einer RWE-Tochter, als auch Hans Peter Lafos, als Landesfachleiter bei ver.di NRW für die Bereiche Energie, Wasser und Abfall zuständig, sagen der rheinischen Braunkohle eine Jahrzehnte währende Zukunft voraus.

Lafos referiert, er wolle künftigen Generationen nicht vorschreiben, ob und wie sie den umstrittenen Rohstoff nutzen sollen. Auch müsse er zuvörderst die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder vertreten. Maresch präsentiert Studienergebnisse, die belegen sollen, dass der klimaschädliche Energieträger noch auf Jahrzehnte benötigt wird und sich in der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreut. Die Studie, auf die Maresch sich beruft, gab seine Gewerkschaft in Auftrag.

Der heimische Gewerkschafter lobt den Ausbau des RWE-Braunkohl...


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