Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Hungerstreik bei St. Georg

Hamburger Solidaritätsaktion für inhaftierte Kurden

Hamburg (nd-Dolzer). Seit Ende letzter Woche führen kurdische Aktivisten unter dem Motto »Selbst das kleinste Licht bricht die Dunkelheit« in Hamburg in der Kirche St. Georg Borgfelde einen Solidaritätshungerstreik durch. Die Aktivisten wollen auf den mittlerweile 61 Tage andauernden Hungerstreik von mehr als 700 kurdischen politischen Gefangenen in türkischen Gefängnissen aufmerksam machen.

Die Vorsitzende der »Ökomenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche«, Fanny Dethloff, zeigte sich erfreut über eine einverständliche Einigung zur Durchführung des Hungerstreiks in der Kirche. Sie ist an Verhandlungen mit den Aktivisten in der Kirche beteiligt. »Wir teilen die Sorge der Betroffenen um ihre Freunde und Angehörigen und die weiteren im Hungerstreik befindlichen Kurden in den türkischen Gefängnissen«, sagt sie. »Die Menschenrechte werden in den kurdischen Regionen der Türkei ständig verletzt. Der größte Teil der Menschen, die in den letzten 30 Jahren im Kirchenasyl waren, kamen aus Kurdistan.«

Die Aktivisten können auch einen Raum der Kirche nutzen um zu übernachten und haben vor der Eingangstür einen Informationstisch aufgebaut. Im Gottesdienst thematisiert der Pastor von St. Georg Borgfelde die Situation der politischen Gefangenen in der Türkei.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln