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Grün und links haben es weiter schwer

Chomsky: Progressive in den USA sollten an der Basis arbeiten »für eine Bewegung von unten«

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei den US-Präsidentschaftswahlen kam die Kandidatin der Grünen Jill Stein auf landesweit 0,3 Prozent. Das magere Ergebnis ist aber immer noch ein Erfolg gegenüber anderen linken und sozialdemokratischen Kandidaten, die mit ein paar hundert oder tausend Stimmen statistisch bei 0,0 Prozent blieben.

Die US-Grünen und Linken sind auch bei den Abgeordneten- und Senatorenwahlen deutlich gescheitert. Auf kommunaler Ebene gab es einige Erfolge, aber in der Gesamtschau fällt ein Bürgermeister hier oder ein Richterposten dort kaum ins Gewicht. Als Kraft, die sich eigenständig organisiert und von der Wählerschaft entsprechend wahrgenommen wird, bleibt die US-Linke eine Marginalie.

Es muss allerdings gesagt werden, dass progressive Kandidaten mitunter als Mitglieder der Demokratischen Partei antreten. In Massachusetts gewann die links orientierte Juraprofessorin Elizabeth Warren einen Senatssitz. Sie gilt als scharfe Banken- und Wallstreet-Kritikerin. In Ohio setzte sich Sherrod Brown mit einer gewerkschaftsfreundlichen Kampagne durch. Schließlich gewann in Wisconsin Tammy Baldwin, eine bekennende Lesbe, ebenfalls einen Sitz in Washingtoner Senat. Sie war allerdings bereits seit 1999 Mitglied des Repräsentantenhauses. Die demokratische...


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