Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Sparpolitik lässt Portugal weiter in die Rezession rutschen

Schulden und Arbeitslosigkeit steigen, Konsum und Wirtschaftskraft brechen ein

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Portugal versinkt immer tiefer in der Krise. Statt ein weiteres Hilfspaket zu schnüren, werden die Sparpläne korrigiert.

Bevor sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag nach Portugal aufgemacht hatte, sprach sie ihren konservativen Freunden im Land Mut zu. Dass Portugal 2013 wie Griechenland ein zweites Hilfsprogramm braucht, »davon gehe ich nicht aus«, sagte sie. »Im Augenblick sind die Maßnahmen gut umgesetzt und wir hoffen auf den Erfolg dieses Programms«, sagte sie im Exklusivinterview mit dem portugiesischen Fernsehen. Sie sieht derzeit auch keinen Grund, das Sparprogramm neu zu verhandeln.

Das ist tatsächlich nicht nötig, denn erst kürzlich wurden Portugal Zugeständnisse gemacht. Damit wurde widerlegt, dass es die Vorgaben einhält. Da das Haushaltdefizit nach dem ersten Halbjahr schon bei 6,8 Prozent lag, war klar, dass Lissabon das Ziel von 4,5 Prozent nicht erreichen wird. Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) hob es auf fünf Prozent an. Statt 2013 soll Portugal nun erst Ende 2014 wi...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.