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Pragmatiker an der Spitze

Aert van Riel über die Probleme der CDU

Die Union hat in allen Umfragen zur Bundestagswahl im kommenden Jahr einen großen Vorsprung vor der SPD. Trotzdem haben die Konservativen ein Problem. Sie brauchen einen verlässlichen Koalitionspartner, um weiter regieren zu können. Die Zukunft der schwächelnden FDP ist ungewiss. Und in einer Großen Koalition müsste die Union zahlreiche Ministerposten an die Sozialdemokraten abgeben. Schwarz-Grün ist hingegen für viele Christdemokraten eine attraktive Option, für die sie nun offen werben. Doch noch weisen die meisten Spitzenpolitiker der Grünen die Offerten der Konservativen zurück. Bis zur Bundestagswahl wollen sie den Eindruck erwecken, eine ernsthafte Oppositionspartei zu sein, welche die Regierung ablösen will. Das erklärte Ziel der Öko-Partei ist Rot-Grün. Sollten die Grünen hiervon abweichen, drohen im Wahljahr offene Konflikte mit der SPD.

Die Entscheidung über die Koalition kann ohnehin erst nach der Wahl getroffen werden. Wenn die Wähler Rot-Grün ausschließen, aber nicht Schwarz-Grün, bleibt den Grünen nichts anderes übrig, als über diese Option nachzudenken. Es gibt zwischen Union und Grünen zwar inhaltliche Differenzen bei der Einwanderungspolitik sowie bei Bürgerrechtsthemen und dem Umweltschutz, aber die Grünen haben bereits auf Bundes- und Landesebene gezeigt, dass sie zu Kompromissen bereit sind. An den Spitzenkandidaten Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt wird der pragmatische Kurs der Partei jedenfalls nicht scheitern.

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