Damals, in Berlin

Günter Kunert über Grunderlebnisse, die Zukunft des Buches und darüber, wo er begraben werden möchte

In regelmäßigen Abständen führen der Physiker und Lyriker Ingolf Brökel und der Schriftsteller Günter Kunert Gespräche über Dichtung - vor allem über die von Günter Kunert

nd: Herr Kunert, eigentlich haben Sie alles geschrieben bzw. beschrieben: in Gedichten, Essays, Prosastücken, Erzählungen, Geschichten, in einem Roman, einer Autobiografie, in Hörspielen, Hörbüchern, Drehbüchern und in einem Stück - eigentlich ist nichts mehr zu sagen! Also, warum schreiben Sie noch?
Ich könnte jetzt einmal seriös und einmal unseriös antworten. Unseriös wäre: Ich bekämpfe damit die Langeweile. Und seriös: Weil mich die Welt, in der ich lebe, in vieler Hinsicht in ihrem Entwicklungsgang betrübt und auch verstört, und um nicht an ihr so zu verzweifeln, dass ich mich von ihr verabschiede, schreibe ich eben.

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