Eine Insel macht sich fein und etwas teurer

Mallorca: Zwischen Alcudia im Nordosten und Palma im Südwesten sieht man immer mehr gut betuchte Touristen

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Gut auf neue Gästegruppen eingestellt

Wie alljährlich hat es im Oktober ziemlich viel geregnet auf Mallorca. Stürmisch war es auch. Besonders ganz im Nordosten, in den Zwillingsbuchten von Pollenca und Alcudia. Jetzt liegt das Meer schon wieder glatt. Wie Olivenöl, sagen die Mallorquiner. Gewöhnlich bleibt das bis in den Januar so, wenn sich demnächst der Calmes, die übliche Wetterlage einpendelt. Bei Tagestemperaturen um die 18, 19 Grad. »Plus, versteht sich«, betont Aurora Rodriguez lächelnd, die zusammen mit ihrem Mann Mateu nahe der Stadt Alcudia ökologischen Gemüseanbau sowie eine Baumschule betreibt. »Und dann kommt Mitte Januar auch schon unser kleiner Sommer, wie man bei uns sagt. Mit seiner berühmten Mandelblüte.«

Als gemäßigt subtropisch rangieren die Meteorologen solch Klima ein. Was vor allem bedeutet, dass es keinen Winter wie in Mitteleuropa gibt. Auch jetzt blüht es auf Mallorca noch weithin Herbstgoldbecher, Weiße Meereszwiebel. Angesichts des zunehmend...


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