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Flughafenpläne waren ein Desaster

Schönefeld (dpa). Der Chef der Berliner Flughäfen, Rainer Schwarz, hat die Trennung vom langjährigen Planungsbüro für den neuen Großflughafen in Schönefeld verteidigt. Bei Übergabe der Planungsunterlagen nach der Kündigung im Mai habe sich »erst das Desaster gezeigt«, sagte Schwarz am Freitag in Schönefeld. Die Unterlagen hätten »nicht ansatzweise die Qualität« besessen, die für eine schnelle Fertigstellung des Airports nötig gewesen wäre. Kritiker sehen in der Kündigung der Planungsgesellschaft PG BBI einen Grund für die derzeitigen Schwierigkeiten beim Weiterbau. »Der Aufsichtsrat und Schwarz waren schlecht beraten, als erstes das Planungsbüro herauszuwerfen«, sagte der Grünen-Bauexperte im Berliner Abgeordnetenhaus, Andreas Otto.

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