Werbung

Streikrecht in kirchlichen Unternehmen

Bsirske sieht "historisches Urteil"

Am Dienstag entscheidet das Bundesarbeitsgericht in Erfurt über das Streikrecht in kirchlichen Wirtschatsunternehmen. Für den Bundesvorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, geht es dabei um ein "historisches Urteil zum Streikrecht", so der ver.di-Chef im nd-Interview. Das Ziel der Auseinandersetzung sei, mit den großen Wohlfahrtsverbänden einen Tarifvertrag "Soziales" abzuschließen und diesen dann als allgemeinverbindlich erklären zu können. "Dieser Tarifvertrag würde nicht nur für die Träger gelten, die ihn unmittelbar abschließen, sondern für alle Anbieter in der Branche. Damit wäre der Missstand beendet, dass sich unseriöse Träger auf dem Rücken von Beschäftigten und seriösen Trägern Wettbewerbsvorteile über Lohndumping verschaffen", so Bsirske. Beim Streikrecht gehe es um ein "von der Verfassung vorbehaltlos und selbst für den Kriegsfall garantiertes Grundrecht".



Das gesamte Interview lesen Sie am 20.11.2012 auf Seite 3 in »neues deutschland«. Für Nutzer des Print-, Kombi- bzw. Online-Abos ist es über "mein nd" zugänglich.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln