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Digitale Zivilcourage

Der Datenschutzverein FoeBuD hat sich zum 25. Geburtstag einen neuen Namen gegeben

  • Von Uwe Sievers
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der FoeBuD hat seinen sperrigen Namen in »Digitalcourage« geändert. Das soll deutlich machen, worum es dem Verein geht: eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter - und dass dafür Zivilcourage nötig ist.

Schnell ist eine neue Jacke im Internet ausgewählt, dazu die persönlichen Daten eingeben und schon ist die Bestellung erledigt. Wovon der Kunde meist nichts weiß: Viele Bekleidungsstücke enthalten einen RFID-Chip. Dieser enthält eine eindeutige Nummer, die über Funk auslesbar ist. Wo immer der Kunde mit seiner neuen Jacke an einem RFID-Lesegerät vorbeigeht, kann die Nummer registriert werden. So lassen sich Bewegungsprofile erstellen, denn beim Kauf wurden die Personendaten mit der RFID-Nummer verknüpft. Der Datenschutzverein FoeBuD hat deshalb eine Kampagne gegen diese funkenden Chips in Kleidung gestartet. Er fordert eine Verpflichtung, dass RFID-Chips beim Kauf herausgetrennt werden müssen.

FoeBuD bedeutet »Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs«. Das klingt nach Amtsdeutsch und so war es auch gemeint, als sich der Verein 1987 gründete. Eigentlich sei das nur als Scherz gedacht gewesen, erklärt Vorstand...


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