Mit der Partei SYRIZA die Verhältnisse ändern

Aus der Linksallianz wird eine feste Organisation

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach dem Wahlerfolg im Juni steckt das Linksbündnis SYRIZA mitten im Parteibildungsprozess. Er wird vom wachsenden Elend für die griechische Bevölkerung überschattet.

»SYRIZA, das bist du!« steht auf den Plakaten der griechischen Linksallianz, die derzeit überall im Land zu sehen sind. Die bei den Parlamentswahlen im Sommer von 4,6 auf 27 Prozent und damit zur größten Oppositionspartei aufgestiegene Linksallianz hat in den letzten Monaten etwa 550 offene Versammlungen im ganzen Land veranstaltet, um ihren neuen Wählern die Möglichkeit zu geben, die Politik von SYRIZA mitzugestalten. Denn das bisher aus einem guten Dutzend Einzelorganisationen und zahlreichen unabhängigen Personen bestehende Bündnis hat sich die Aufgabe der Umwandlung in eine »geeinte demokratische Partei ihrer Mitglieder« gestellt.

Die Grundsteine dafür sollen auf einer griechenlandweiten Tagung am ersten Dezemberwochenende gelegt werden, an der Delegierte der alten und der neuen Mitglieder teilnehmen. Im Frühjahr soll der erste Kongress der neuen Partei stattfinden.

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