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Verborgenes, Verschwiegenes

Michael Maar weiß, »warum Märchen unsterblich sind«

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die fleißige Goldmarie wird belohnt, Aschenputtel bekommt den Prinzen, und Schneewittchen entrinnt mehr-fach dem Tod. - Wenn Kindern Märchen vorgelesen werden, wird unwillkürlich die erbauliche Seite betont. Hänsel und Gretel stecken die Hexe in den Backofen? So werden sie frei. Schnell ein »Ende gut, alles gut« und gar nicht drüber nachgedacht, dass die Hexe drauf und dran war, erst den Jungen, dann das Mädchen zu verspeisen. Und was ist mit der Mutter, die von ihrem Mann verlangte, die Kinder in den Wald zu führen? Für Michael Maar ist es kein Zufall, dass sie zeitgleich mit der Hexe starb.

Was Märchenerzählungen in sich verbergen, er will es finden, und er versteht, diese Spurensuche so spannend zu machen, dass man seine - eigentlich literaturwissenschaftliche - Abhandlung nicht aus der Hand legt. Warum sind gerade die sogenannten Volksmärchen so unlogisch, naiv? Birgt ihre Zuckerkruste womöglich eine bittere Pille? Etwas Heilsa...

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