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Abschiedssymphonie

Gilles Roziers Roman »Im Palast der Erinnerung«

  • Von Fritz Rudolf Fries
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die fast hundertjährige Sulamita in ihrem römischen Palast - erinnert sie nicht an jene Hundertjährige aus einem Roman von García Marquez, die in Macondo ihre Einsamkeit im magischen Zauber der Erinnerung überwindet? Befragt und bedrängt wird sie in Gilles Roziers Roman »Im Palast der Erinnerung« von dem jungen Franzosen Pierre, der in Paris zum Bankkaufmann ausgebildet wird und sich vor einem von Internet und Konsum bestimmten Leben graut. Der frühe Tod seiner Familienangehörigen hat ihn einer Welt überlassen, die »ein Land ohne Liebe« ist - Un pays sans amour -, wie der Roman im französischen Original heißt.

In Rom beklagt Sulamita den Verlust ihrer Jugendliebe. In Paris verliert Pierre seinen Freund Christophe, der seine Liebe erwidert hat. In Pierres Familienalbum taucht ein fremder Name auf - Anna Jarowska, seine Großmutter. War sie Polin, vielleicht Jüdin? In Paris entdeckt er an einem Institut zur Erforschung der jüdischen Ku...

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