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Eine Sinfonie gegen den Tod

Sarah Quigleys Roman »Der Dirigent« führt ins belagerte Leningrad

  • Von Lilian-Astrid Geese
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Leningrad 1941. Beginn der dreijährigen Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Die Kulturelite der Stadt wird evakuiert. Darunter das Philharmonische Orchester und sein berühmter Dirigent Jewgeni Mrawinski. Auch Dmitri Schostakowitschs bester Freund, der Musikkritiker Igor Sollertinski reist ab, um die kommenden Jahre in sibirischer Sicherheit zu überwintern. Doch der große Komponist selbst will nicht fort. Alles Drängen und Flehen seiner Frau Nina Warsar, mit ihr und den Kindern Maxim und Galina zu fliehen, ist vergebens. Schostakowitsch muss bleiben. Denn der 3. Satz seiner 7. Sinfonie ist noch nicht vollendet, der 4. Satz nicht einmal begonnen. Der Meister fürchtet, sein Opus nirgendwo anders schreiben zu können als in der Stadt an der Newa.

Die Menschen hungern, frieren, sterben. Eine Million Opfer werden es sein, als die Blockade am 27. Januar 1944 endet. Zu diesem Zeitpunkt ist Schostakowitsch längst nicht mehr in Leningrad....

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