Nicolas Šustr 23.11.2012 / Berlin / Brandenburg

Er würde uns den Vogel zeigen

20 Jahre nach der Ermordung des Antifaschisten Silvio Meier ist die Benennung einer Berliner Straße nach ihm umstritten

Das Gedenken an den von Neonazis ermordeten Silvio Meier jährt sich in diesem Jahr zum 20. Mal. 1992 wurde der 27-Jährige auf einem Berliner U-Bahnhof zusammengeschlagen und durch Messerstiche schwer verletzt.

Mittwoch, der 21. November. Es liegen wieder Blumen im Zwischengeschoss des Friedrichshainer U-Bahnhofs Samariterstraße. Einzelne Blumen oder auch ganze Sträuße. Dazwischen brennen dutzende Grablichter. Eltern mit Kinderwagen sind dabei, Teenager, Senioren. Auch seine damalige Freundin Chrischi, die Silvios Sohn Felix gebar. An den beiden Aufgängen zur Straße haben mehrere Polizisten die Szenerie im Blick. Passanten schauen erstaunt ob der Menschenmenge, bleiben stehen, versuchen den Text der Gedenktafel zu entziffern, die an den gewaltsamen Tod Silvio Meiers erinnern.

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